Geduld
Das beste Licht kommt selten dann, wenn man bereit ist. Manchmal heisst das vier Stunden warten. Manchmal vier Tage.

Den Grossteil des Jahres bin ich draussen. In den Bergen, an Küsten, irgendwo zwischen Vannächten und Nebelfrühen. Ich fotografiere, filme und schneide — meistens für Outdoor-Marken, Reisemagazine und kleine Studios, die Geschichten brauchen, die nach echtem Wetter aussehen.
Wenn ich nicht selbst hinter der Kamera stehe, sitze ich im Studio in Bern und schneide Material für andere Fotografen und Filmer. Farbe, Tempo und Rhythmus — das ist meine zweite Sprache.
„Ich glaube nicht, dass man Orte einfängt. Man besucht sie, lange genug, dass sie einem ein Bild leihen — und gibt es zurück, wenn man weiterzieht.“
Eine gebrauchte Sony A7 II — und drei Wochen allein in den Dolomiten.
Eigenes Studio gegründet. Erste Aufträge für Outdoor-Marken.
Sechs Wochen in Argentinien. Die Reise, die alles verändert hat.
Erweitert um Reels und Kurzformat-Filme. Erstes Reel mit über einer Million Views.
Weltweit unterwegs. Studio-Crew aus drei Personen. Immer noch derselbe Antrieb.
Das beste Licht kommt selten dann, wenn man bereit ist. Manchmal heisst das vier Stunden warten. Manchmal vier Tage.
Keine zusammengesetzten Himmel, keine ausgetauschten Stimmungen. Was du siehst, war dort.
Komposition vor Filter. Belichtung vor Bearbeitung. Die Kamera ist Werkzeug, nicht Lösung.